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Viele Erkältungen kündigen sich mit einem hartnäckigen Reizhusten an. In dieser Phase eigenen sich als natürliche Hustenmittel sehr gut Heilpflanzen wie Efeu, Primel, Thymian oder Spitzwegerich. Vor allem Thymian wirkt entkrampfend auf die Bronchien, fördert den Auswurf und hat eine bakterientötende Wirkung.

Hustenlöser
Im Efeu wirken so genannte "Saponine" als Hustenlöser. Sie befinden sich hauptsächlich in den Blättern der eher unscheinbaren Pflanze und sorgen dafür, dass sich der festsitzende Schleim verflüssigt und das Abhusten erleichtert wird. Prospan® - zum Beispiel - enthält genau diese Wirkstoffe des Efeus und ist zudem ein sehr gut verträgliches Arzneimittel. Es ist gegen Atemwegserkrankungen aller Altersklassen empfehlenswert, besonders auch bei Bronchitis.
Erhältlich ist es als Hustensaft, - liquid oder in Form von Tropfen und Brausetabletten. Praktisch für unterwegs sind die Lutsch- und Kautabletten.

Nach wie vor effektiv sind Omas bewährte alte Hausmittel. Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit, das löst den Schleim. 2 bis 3 Liter am Tag sind ideal. Davon mindestens 3 Tassen Tee aus Kräutern wie Thymian, Spitzwegerich, Kamille oder Holunderblüten, die sie zusätzlich als Dampf inhalieren können.

Bei tiefsitzendem Schleim probieren Sie doch mal die folgende Teemischung: Huflattich, Wollblume und Süßholz mischen, mit kochendem Wasser aufgießen und zehn Minuten ziehen lassen. Davon können Sie 3 Tassen pro Tag trinken.

Tropfen zum Inhalieren sowie Salben und Kapseln mit Kiefern- und Fichtennadelöl sind ebenso empfehlenswert und rezeptfrei in unserer Apotheke erhältlich.
Bewegung an der frischen Luft sowie Kneipp-Güsse über Arme, Beine und Oberkörper erweitern die Bronchien und erleichtern das Abhusten.

Hustenstiller
Sehr hilfreich bei unangenehmen, trockenem Reizhusten sind Hustenstiller wie der Silomat®-Hustensaft. Wir bieten ihn bis Ende Februar in Aktion um € 2/Einheit günstiger an!
Achtung: Medikamente zum Stillen eines trockenen Reizhustens sollten wirklich nur dann eingenommen werden, wenn die wunden Schleimhäute schmerzen oder der Husten nachts den Schlaf raubt. Sobald der Husten produktiv wird, also Schleim abgehustet werden kann, sollte der Hustenreflex keinesfalls mehr unterdrückt werden, da es sonst zu einem Sekretstau kommen kann. Dadurch kann sich das Risiko erhöhen, dass sich Bakterien im Schleim ansiedeln und es zu einer Lungenentzündung kommt. Sehr wichtig: Hustenreizdämpfende Arzneien und schleimlösende Medikamente sollte man nie gleichzeitig einnehmen! Fragen Sie nach, wir beraten Sie gerne!

Wann zum Arzt?
Bei dauerhaftem Husten, der länger als drei Wochen anhält, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt konsultieren. Ebenso bei Fieber über 39°C (länger als zwei Tage), Schmerzen beim Einatmen, Schmerzen beim Husten, gelblich-grünlichem Auswurf sowie bei Atemnot . Eine chronische Bronchitis gehört immer in ärztliche Behandlung ebenso wie hustende Säuglinge und Kinder.

Letztlich gilt: Husten ist nicht gleich Husten! Fragen Sie daher in unserer Apotheke nach, wir beraten Sie ausführlich. Gemeinsam sorgen wir für Ihr Wohlbefinden!

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