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An die 600.000 Österreicherinnen und Österreicher leiden an Diabetes mellitus - über 90 Prozent davon an Typ-2-Diabetes, einer Erkrankung des Erwachsenenalters, die häufig als Begleiterscheinung von Übergewicht entsteht. Langfristig kann der erhöhe Blutzuckerspiegel zu unterschiedlichsten Folgeerkrankungen wie Sehstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zu Nierenschädigungen führen. Doch das muss nicht sein!

Diabetes voll im Griff - als ApothekerInnen unterstützen wir Sie auch während der Pandemie!
Wir bieten auch während der Pandemie individuelle Beratung im Zusammenhang mit Ihrer Blutzuckermessung, Ernährung und bei der Medikamentenanwendung an. Zudem haben wir für Sie in diesem Artikel hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Werte im Griff behalten und Folgeerkrankungen vorbeugen.

Nehmen Sie auch während der Pandemie Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt wahr!
Vorsorgeuntersuchungen wie regelmäßige Check-ups beim Hausarzt oder Kardiologen, Behandlungen bei der ‚medizinischen Fußpflege‘ oder zahnärztliche Kontrollen sind für Diabetiker essentiell, um Folgeerkrankungen vorzubeugen oder rechtzeitig zu behandeln. Mittlerweile haben Arzt-Praxen umfangreiche Corona-Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um das Risiko für ihre Patienten so gering wie möglich zu halten. Nehmen Sie daher all Ihre Check-ups und Behandlungen bitte weiterhin regelmäßig wahr!

Messen ist wichtig!
Bei Typ-2-Diabetikern hilft das Messen als Verhaltenskontrolle. Der Blutzucker sollte etwa viermal wöchentlich - einmal nüchtern nach dem Aufstehen und zwei Stunden nach dem Mittagessen - kontrolliert werden. Außerdem sollten Sie in besonderen Situationen wie z. B. nach dem Sport ebenso messen. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, welche Faktoren sich auf Ihre Blutzuckerwerte auswirken.

Diabetes-Tagebuch hilft!
Stress, Hormone, die Jahreszeit – alles Mögliche kann ihre Blutzuckerwerte beeinflussen. Lernen Sie ihre Krankheit deshalb besser kennen. Hilfreich ist dabei ein Diabetes-Tagebuch. Damit lassen sich Blutzuckerwerte und Faktoren wie sportliche Aktivitäten, Stress, Krankheit, Medikamente und Ernährung dokumentieren.

• Das richtige Essen
Das Energiegleichgewicht und auch der Kohlenhydratgehalt von Nahrungsmitteln müssen stimmen. Entscheidend sind daher Menge und die Qualität des Essens. Es gilt die simple Regel: Je gesünder, desto besser. Eine Portion Vollkorn-Spaghetti ist besser als 2 Stück Früchtekuchen. Und wenn schon etwas Süßes, dann besser hin und wieder ein kleines Stück Schokolade, denn das Fett verzögert die Aufnahme des Zuckers ins Blut.
• Der Arzt bestimmt, was genommen wird
Ganz wichtig sind für Diabetiker auch die richtigen Medikamente. Ob Insulin gespritzt werden muss oder blutzuckersenkende Tabletten eingesetzt werden – dies entscheidet immer Ihr Arzt. Dieser muss auch die Wahl des geeigneten Medikamentes treffen.
• Die Natur kann zusätzlich unterstützen
Auch bei Diabetes können Helfer aus der Natur Ihre Lebensqualität verbessern. Erwähnenswert sind Chrom und Zink. Sie enthalten Spurenelemente, die einen erhöhten Blutzuckerspiegel senken können und sorgen dafür, dass die Körperzellen besser auf Insulin reagieren. Chrom ist in geeigneten Mengen in Kresse, Gouda-Käse und Vollkornbrot enthalten. Zink in Mohn, Hafer, Tilsiter und Bergkäse. Zimt reduziert die Blutzuckerwerte bei Diabetikern merklich. Dazu genügt schon 1/2 Teelöffel. Allerdings steigt der Blutzuckerspiegel wieder an, wenn die Zimt-Therapie abgesetzt wurde. Man muss ihn also ständig zuführen. Auch ein Extrakt aus dem Nopal-Kaktus kann hohe Blutzuckerwerte bei Patienten mit Diabetes Typ I und Typ II senken. Er ist eine sinnvolle Unterstützung der medikamentösen Behandlung.
• Vitamin C
Für Diabetiker ist Vitamin C eine wichtige Supplementierung. Vitamin C reduziert die Gefahr von Gefäßschäden, aber auch das Risiko einer nicht diagnostizierten Hyperglykämie. Um Ihre Gefäße zu schützen, sollten Sie 500 bis 1.000 mg Vitamin C pro Tag zusätzlich aufnehmen.

Aktueller Tipp: Wichtige Fragen zu Diabetes und dem Coronavirus werden auch auf der ExpertInnen-Plattform ‚selpers‘ unter folgendem Link beantwortet: https://selpers.com/lektion/coronavirus-und-chronische-erkrankungen-coronavirus-und-diabetes/

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