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Ein Großteil der Österreicher leidet zumindest gelegentlich an Kopfschmerzen. Die Ursachen sind vielfältig. Stressbedingte Spannungskopfschmerzen sind ein häufiger Grund. Aber auch eine verspannte Nackenmuskulatur oder Infektionen wie eine Erkältung sowie Entzündungen können Auslöser sein. Dagegen sind Migräne bedingte Kopfschmerzen meist sehr viel heftiger und für Betroffene äußerst belastend. Bei Frauen spielen zudem hormonelle Schwankungen während des Zyklus eine Rolle.
Wir haben für Sie ein paar Tipps zur Linderung zusammengestellt!

Vorbeugen: Damit Kopfschmerzen erst gar nicht entstehen.
• Ausreichend trinken! Denn auch Flüssigkeitsmangel kann Auslöser für Kopfweh sein.
• Sorgen Sie für ausreichenden Schlaf.
• Frische Luft tanken, regelmäßige Bewegung und Sport. So bauen Sie Stress ab und lösen Verspannungen.
• Gezielte Entspannungsübungen helfen bei Stress: Versuchen Sie es einmal mit progressiver Muskelentspannung oder Yoga.
• Haltung bewahren: Machen Sie Entspannungsübungen, - oder nach längerem Sitzen Lockerungsübungen.
• Verzichten Sie auf Nikotin und auf Alkohol, die als klassische Kopfschmerz-Auslöser gelten! Vorsicht außerdem: Schokolade, Käse oder Rotwein können bei Migräne-Patienten Schmerzattacken auslösen.

Schmerzmittel – Wir beraten Sie ausführlich!
Bei Erkältungen oder Stress als Ursache für Kopfschmerzen ist die Selbstbehandlung mit einem Schmerzmittel aus der Apotheke durchaus angebracht. Die bekanntesten darin enthaltenen Wirkstoffe sind Acetylsalicylsäure und Ibuprofen. Beide Substanzen sind besonders zur Bekämpfung von Schmerzen geeignet, die auf Entzündungen oder grippale Infekten zurückzuführen sind. Acetylsalicylsäure besitzt auch eine gewisse vorbeugende Wirkung gegen Blutgerinnsel und Herzinfarkt. Allerdings kann sie die Magenschleimhäute angreifen und kommt für jemand, der ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür hat oder hatte nicht in Frage. In diesen Fällen empfiehlt sich Paracetamol.

In jedem Fall sollten Schmerzmittel mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Wenn es darum geht, das Kopfweh möglichst schnell los zu werden, sind Präparate mit schon gelöstem Wirkstoff (z.B. eine Brause) sehr gut geeignet.

Einfach wegtupfen: Mit Minze und Nelke
Tupfen Sie ein paar Tropfen hochwertiges Minzöl auf Ihre Schläfen, eventuell auch auf Stirn und Nacken. Der kühlende Effekt lindert Schmerzen. Auch die Gewürznelke enthält neben schmerzhemmenden Inhaltsstoffen ätherische Öle, die den Blutfluss verbessern.- Ein guter Tipp daher auch für Migräne-Patienten.

Wegklopfen: Mit Akupressur
Auf der Mitte des Muskels zwischen Daumen und Zeigefinger liegt ein stark schmerzlindernder Akupressurpunkt. Massieren Sie ihn an der linken und rechten Hand je zwei Minuten lang. Nach 30 Minuten wiederholen.

Tipps bei Migräne
Auch bei Migräne gibt es viele Möglichkeiten, den gefürchteten Attacken vorzubeugen.
Wir empfehlen in jedem Fall, einen erfahrenen Arzt zu konsultieren! Ein Migräne-Tagebuch hilft zudem nach den individuellen Auslösefaktoren (Triggern) zu suchen und sie gezielt zu meiden. Außerdem können Sie mit Entspannungstechniken, Sport und einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus Anzahl und Ausmaß der Migräneattacken reduzieren.

Vom Arzt können zur Vorbeugung beispielsweise Beta-Blocker oder Kalzium-Antagonisten verordnet werden. Eine natürliche Alternative zu verschreibungspflichtigen Arzneimitteln kann außerdem ein Pestwurz-Extrakt aus der Apotheke sein. Fragen Sie hier nach, wir beraten Sie ausführlich!

Hausmittel, um Migräne vorzubeugen: Ca. 2 cm einer Ingwerwurzel mahlen und einen Saft (Sorte ist egal) dazugeben. Jeden Tag ein Glas davon trinken. Außerdem hilft Ingwer, wenn es akut wird. Ein ungefähr 2 cm großes Stück Ingwerwurzel in den Mund nehmen und kauen. - Verschafft Erleichterung. In unsere Apotheke bieten wir außerdem homöopathische Präparate und Schüsslersalze bei Migräne und Kopfschmerzen an.

Zum Arzt: Generell gilt, wenn sich Kopfschmerzen nicht bessern oder immer wieder kehren, ist ein Besuch beim Arzt angezeigt. Das gilt für Migräne und insbesondere bei Kopfschmerzen, die mit Lähmungen, Sprachstörungen oder Sehstörungen einhergehen.

Für weitere Tipps fragen Sie nach, wie beraten Sie ausführlich. Gemeinsam sorgen wir für Ihr Wohlbefinden!

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