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Rund 1,4 Millionen Menschen in Österreich sind von Arthrose betroffen, ältere Menschen am häufigsten. Als mögliche Risikofaktoren für die Entstehung einer Arthrose kommen Übergewicht, hormonelle Störungen, Fehlstellungen, zunehmendes Lebensalter, bestimmte Stoffwechsel- und Erberkrankungen und Gelenkverletzungen in Frage. Aber auch permanente Überlastung bzw. chronische Schädigungen durch Sport oder Schwerarbeit können eine Arthrose begünstigen.

Symptome
Zu Beginn einer Arthrose treten Gelenkschmerzen nur bei Belastungen auf. Meist sind die Beingelenke betroffen, die durch das Körpergewicht stark belastet sind, also am Hüft-, Knie- und Sprunggelenk. Schließlich treten die Schmerzen auch im Ruhezustand auf und die Gelenkbeweglichkeit nimmt ab. Typisch ist der sogenannte „Anlaufschmerz“. Morgens nach dem Aufstehen oder tagsüber nach längerem Sitzen fallen die ersten Schritte schwer, das betroffene Gelenk fühlt sich wie eingerostet an.

Diagnose
Die Arthrose entwickelt sich meistens über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg. Irgendwann hält der Knorpel den Belastungen nicht mehr stand, oftmals früher bei sportlicher Belastung als im normalen Alltag. Es kommt zu einer Gelenkentzündung und zu einem Erguss („Wasser im Gelenk“). Daher ist es wichtig schon bei ersten Symptomen einen Arzt aufzusuchen. Anhand von Röntgenbildern des betroffenen Gelenks kann man typische Veränderungen erkennen. Und je früher ein Verschleiß erkannt wird, desto eher können Patienten das Fortschreiten der Erkrankung bremsen bzw. Schmerzen minimieren.

Hilfe bei Gelenkschmerzen
Medikamente aus der Gruppe der sogenannten nichtsteroidalen Anti-
rheumatika (NSAR) lindern Schmerzen
und bekämpfen gleichzeitig die Entzündungen im Gelenk. Lassen Sie sich dazu unbedingt individuell in unserer Apotheke beraten!
Cremes und Salben mit synthetischen oder pflanzlichen Wirkstoffen können bei Gelenkschmerzen ebenfalls hilfreich sein.
Warme Kompressen sind bei chronischen Beschwerden wohltuend, zudem fördern sie die Durchblutung und den Abtransport von Abbauprodukten.
Spezielle Schienen und Bandagen zur vorübergehenden, möglichst kurzzeitigen Ruhigstellung eines Gelenks.
Gelenkschonende bzw. -entlastende Sportarten - z.B. Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking, Yoga
• Bleibt die Lebensqualität trotz sämtlicher Maßnahmen stark eingeschränkt, kann eine Operation sinnvoll sein. Sie sollte jedoch immer den letzten Schritt darstellen. Entscheiden sollten Sie so einen Schritt immer gemeinsam mit Ihrem Arzt.

Mit Ernährung Beschwerden lindern
Heilen lässt sich eine Arthrose mit entsprechender Ernährung leider nicht. Allerdings kann der Krankheitsverlauf günstig beeinflusst und einer Verschlechterung vorgebeugt werden. Empfohlen wird folgende Ernährung: vorwiegend vegan, um wenig entzündungsfördernde Arachidonsäure zu verzehren (enthalten in tierischen Lebensmitteln); glutenfrei, um den Darm zu entlasten und Entzündungen vorzubeugen; vollwertig mit vielen Vitalstoffen, eher basisch mit vielen Antioxidantien. Darüber hinaus kein Alkohol, wenig Zucker oder Weißmehl sowie ungesunde Fette.

Für eine ausführliche Beratung kommen Sie in unsere Apotheke. Gemeinsam sorgen wir für Ihr Wohlbefinden!

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