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Gerade jetzt im Herbst treten Erkältungen besonders häufig auf. Zwei bis vier Infekte pro Jahr sind für Erwachsene normal, bei Kindern sogar acht bis zehn. Doch es gibt viele Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern.

Besonders wohltuend ist ein warmes Bad mit ätherischen Ölen wie Salbei- oder Minzöl. Aber auch die Inhalation warmer Dämpfe (42 °C bis 45 °C) bewirkt vor allem bei Schnupfen eine symptomatische Linderung. Gut geeignet sind hierfür Kamille oder Kampfer. Empfehlenswert sind zudem Einreibungen von Brust und Rücken mit pflanzlichen Extrakten oder Salben.

Pflanzliche Therapeutika mit »Myrtol« und Eukalyptus bieten sich besonders bei Schnupfensymptomen an. Eukalyptus ist eines der besten natürlichen Mittel gegen Erkältungskrankheiten. Am wirksamsten ist reines ätherisches Eukalyptusöl, das hochwirksames Cineol enthält, welches Viren und Keime bekämpft. Eukalyptus gibt es als Tee, in Kapseln, Salben und als ätherisches Öl (Aber Vorsicht: Nicht für Kinder und Asthmatiker geeignet!).

Eine behinderte Nasenatmung kann mit abschwellenden Mitteln behandelt werden, deren Wirkung im Zusammenziehen der Gefäße in der Nasenschleimhaut besteht. Sie sind als Nasensprays und -tropfen verfügbar. Die Nase fühlt sich danach freier an und ein durchatmen wird erleichtert. Abschwellende Nasentropfen, -sprays oder auch -gele enthalten meist Wirkstoffe wie Phenylephrin, Xylometazolin oder Oxymetazolin. Sie sollten nicht länger als sieben Tage verwendet werden, da sich die Schleimhaut sonst an sie „gewöhnt“ und nicht mehr von selbst abschwillt. Fragen Sie daher nach, wir beraten Sie hier ausführlich!

Achten Sie während einer Erkältung auch auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse. Ganz wichtig ist es, viel zu trinken, Wasser und zusätzlich beispielsweise Lindenblüten-, Holunder- oder Thymiantee. Das hält die Schleimhäute feucht und macht sie widerstandsfähiger.

Neuere Studien belegen, dass Zink die Dauer und Stärke einer Erkältung mindern kann. Voraussetzung ist die Einnahme innerhalb von 24 Stunden nach dem Einsetzen der ersten Symptome.

Bei Schnupfen im Kindesalter bieten sich bewährte homöopathische Mittel an, beispielsweise Allium cepa zur Behandlung von Fließschnupfen mit starkem Niesreiz oder Nux vomica gegen Stockschnupfen mit vor allem nachts stark verstopfter Nase.

Achten Sie auf Hygiene! Optimal ist es, Einmal-Taschentücher zu verwenden und sofort nach der Benutzung wegzuwerfen. Nasensprays, -tropfen und -duschen sollten stets nur von einer Person verwendet werden. Darüber hinaus sollte man in der Erkältungszeit öfter Hände waschen, um sich für Infektionen zu schützen.

Wann ist ein Arztbesuch nötig?
Fühlt sich der Betroffene sehr elend und erholt sich nicht, dann sollte er einen Arzt aufsuchen. Warnzeichen sind sehr starke Stirn- und Kopfschmerzen, Fieber, grünlich abgehusteter Schleim und lang andauernder Husten. Nehmen Sie diese Symptome in jedem Fall ernst. Denn aus einer eigentlich harmlosen Erkältung kann sich beispielsweise eine Nasennebenhöhlen- oder Stirnhöhlenvereiterung, Bronchitis oder sogar eine Lungenentzündung entwickeln. Diese Komplikationen sind häufig nicht mehr durch Viren sondern durch Bakterien verursacht und müssen somit antibiotisch behandelt werden. Vor allem Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und Patienten mit chronischen Begleitkrankheiten sind besonders gefährdet.

Für weitere Tipps fragen Sie in unserer Apotheke nach. - Gemeinsam sorgen wir für Ihr Wohlbefinden!

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