Schreiben Sie uns eine Email!
Bei einem Schnupfen entzündet sich die Nasenschleimhaut, die als Reaktion auf eindringende Krankheitserreger anschwillt und vermehrt Sekret produziert. Damit wird ein freies Durchatmen erschwert. Die Nase ist verstopft oder läuft.

Für die Erkältungszeit haben wir hilfreiche Tipps zusammengestellt, die Ihrer Nase Erleichterung bringen.

• Abschwellende Medikamente: Behinderte Nasenatmung kann mit abschwellenden Mitteln behandelt werde, deren Wirkung im Zusammenziehen der Gefäße in der Nasenschleimhaut besteht. Sie sind als Nasensprays und -tropfen verfügbar. Die Nase fühlt sich danach freier an und ein durchatmen wird erleichtert. Abschwellende Nasentropfen, -sprays oder auch -gele enthalten meist Wirkstoffe wie Phenylephrin, Xylometazolin oder Oxymetazolin. Sie sollten nicht länger als sieben Tage verwendet werden, da sich die Schleimhaut sonst an sie „gewöhnt“ und nicht mehr von selbst abschwillt. Fragen Sie daher nach, wir beraten Sie hier ausführlich!

• Schleimlöser: Unter den pflanzlichen Therapeutika kann mit »Myrtol« sowie Eukalyptus eine Verbesserung bei Schnupfen-Symptomen erzielt werden. Eukalyptus ist eines der besten natürlichen Mittel gegen Erkältungskrankheiten. Am wirksamsten ist reines ätherisches Eukalyptusöl, das hochwirksames Cineol enthält, welches Viren und Keime bekämpft. Eukalyptus gibt es als Tee, in Kapseln, Salben und als ätherisches Öl (Nicht für Kinder und Asthmatiker).

• Die Inhalation warmer Dämpfe (42 °C bis 45 °C) bringt bei Schnupfen eine symptomatische Linderung (gut geeignet sind Kamille, Kampfer u.v.m.). Vorsicht: Kinder sollten keine ätherischen Öle verwenden!

• Schnupfen bei Kindern: Bei Schnupfen im Kindesalter bieten sich bewährte homöopathische Mittel an, beispielsweise Allium cepa zur Behandlung von Fließschnupfen mit starkem Niesreiz oder Nux vomica gegen Stockschnupfen mit vor allem nachts stark verstopfter Nase.

• Heilende Nahrung bei Schnupfen: Wenn die Nase verstopft ist, kann auch eine Ernährung mit starken Aromastoffen unterstützend wirken. Rettich, Meerrettich, Zwiebeln, Knoblauch und Porree enthalten ätherische Öle, die antibakteriell und keim- bzw. pilztötend wirken.

• Wärme: Zudem sollte man das Immunsystem unterstützen und den Körper und vor allem die Füße warmhalten. Gerade bei einer Erkältung wirken unterschiedlichste Wärmeanwendungen wohltuend.
Mit Rotlicht erzielt man außerdem ein Wärmegefühl auf der Hautoberfläche, mit Kurzwelle in der Tiefe.

• Zink: Neuere Studien belegen, dass Zink die Dauer und Stärke einer Erkältung mindern kann. Voraussetzung: Einnahme innerhalb von 24 Stunden nach dem Einsetzen der ersten Symptome.

• Hygiene: Benutzte Taschentücher einfach in die Hosentasche zu stecken, schafft optimale Wachstumsbedingungen für Keime. Besser ist es Einmal-Taschentücher zu verwenden und sofort nach der Benutzung wegzuwerfen. Nasensprays, -tropfen und -duschen sollten stets nur von einer Person verwendet werden. Darüber hinaus sollte man in der Erkältungszeit öfter Hände waschen, um sich vor Infektionen zu schützen.

Für mehr Tipps fragen Sie in unserer Apotheke nach. - Gemeinsam sorgen wir für Ihre Wohlbefinden!

« Zurück